Hauke Möller wurde in Hamburg geboren und wuchs dort in einem musikalischen Elternhaus auf. So wurde seine sängerische Begabung schon früh entdeckt, und er konnte erste Auftritte als Sänger absolvieren. Auf Anraten von Kammersänger Prof. Dr. Bernd Weikl ging Hauke Möller an die Musikhochschule Lübeck, um dort bei Prof. Günter Binge Gesang zu studieren.

Noch während seines Studiums wurde er u.a. als Gast an die Theater in Bremen, Lübeck und Rostock engagiert, sowie an das „Teatro Franco Parenti“ in Milano, wo er in der Produktion von Antonio Salieris „Falstaff“ mitwirkte.

Von 2001 bis 2009 war er im festen Engagement an der Oper in Köln. Hier konnte er sich mit den Jahren ein beträchtliches Opernrepertoire im Tenorfach erarbeiten. In dieser Zeit führten ihn mehrere Gastspiele an die Hamburgische Staatsoper, das Nationaltheater in Mannheim, sowie an viele weitere städtische Opernhäuser des Landes. Hauke Möller überzeugte in konzertanten Opernaufführungen der Oper „Salome“ im Megaron in Athen und im Concertgebouw in Amsterdam, sowie in mehreren konzertanten Opernaufführungen des Bayerischen Rundfunks im Prinzregententheater in München. Ein großer Erfolg gelang ihm mit der Interpretation des Flamand in „Capriccio“ von Richard Strauß auf dem Edinburgh International Festival.

Ebenso sang er den Narraboth in „Salome“ am Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon. Des Weiteren sang er den 1.Fremden im „Vetter aus Dingsda“ im sächsischen Chemnitz und an der Staatsoperette in Dresden. Im April 2010 überzeugte Hauke Möller bei dem Bolschoi Tchaikovski Symphony Orchestra unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit dem „Lied von der Erde“ von Gustav Mahler in Moskau.

Kürzlich sang er bei den neugegründeten Seefestspielen Berlin den Tamino in Mozarts „Zauberflöte“.

Zu weiteren Partien gehören u.a. Contino Belfiore (Gärtnerin aus Liebe), Ferrando (Cosi fan tutte), Alfred (Fledermaus), Narraboth (Salome), Le Chevalier (Dialogues des Carmélites), Trouffaldino (Liebe zu den drei Orangen), Jaquino (Fidelio), Pluto (Orpheus in der Unterwelt), Froh (Das Rheingold), Wanja Kudrjasch (Katja Kabanova) und Camille de Rosillon (Die lustige Witwe).

Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne singt Hauke Möller Liederabende, die Tenorpartien in Messen und Oratorien u.a. von Bach, Mozart, Schubert und Mendelssohn, sowie die große Evangelistenpartie im selten gespielten Oratorium „Des Heilands letzte Stunden“ von Louis Spohr (Sing-Akademie Berlin). Für den Norddeutschen Rundfunk in Hamburg sang er die Partie des Lindbergh im „Lindberghflug“ von Brecht/Weill.

Im Jahr 2003 konzertierte er auf dem Rheingau Musik Festival. Weitere Konzertreisen führten ihn in verschiedene europäische Länder, sowie nach Südafrika.

Hauke Möller wirkte bei verschiedenen CD-Produktionen mit, u.a. bei zwei CD-Aufnahmen für das Label edel records/Berlin Classics: Eine Gesamteinspielung von J. Haydn’s Oper: „Der Apotheker“ (Mengone) und eine Produktion mit Solistenquartetten von Brahms und Schumann.

Wie sein großes Vorbild Fritz Wunderlich singt der Tenor gelegentlich auch Lieder und Arien aus dem Bereich der „leichten Muse“. So konnte er mit Melodien aus den 20er und 30er Jahren gemeinsam mit Ulrich Tukur in Hamburg das Publikum ebenso begeistern wie bei Gala-Konzerten u.a. auf dem Fernseh-„Traumschiff“-MS Deutschland und diversen Fernsehsendungen („Heimat in der Ferne“, „Wunderschöner Norden“, „Aktuelle Schaubude“ u.a.), durch die er auch bei einem breiteren Publikum bekannt geworden ist.